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Schlagwort »Wohnen«
Städtebau & Architektur →

Das städtische Wohn-Ei

Das Wohn-Ei von Dai Haifei (Foto: Beijing Times)

Dem Architekturstudenten Dai Haifei waren die Mieten in Peking einfach zu teuer. Also entwarf er sein eigenes kleines, mobiles Refugium, das er über Nacht am Straßenrand aufstellt. Aus Bambus und Sandsäcken entstand so ein zwei Meter hohes Wohnei mit Rädern, an dem Haifei außen ein Gewebe mit Grassamen angebracht hat. Diese werden mit der Zeit sprießen und somit neben einem Beitrag zur Stadtbegrünung auch zur Wärmeisolierung des Eies dienen. Eine kleine Solarzelle liefert zudem den Strom für eine einzelne Glühbirne im Innern. Neben dieser gibt es ein Bett und einen Wassertank. Dieses minimalistische Haus kostete gerade einmal 6.427 Yuan (ca. 730 Euro).

via China Daily

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Experimentierfeld Berlin

Architektonisch, sozial und kulturell ist das Bild Berlins in den vergangenen Jahren von Baugruppen und gemeinschaftlichen Wohninitiativen mit geprägt worden. Das Spektrum reicht von alternativen Hausprojekten über familiengerechte Baugruppen bis hin zu klimafreundlichen Passivhäusern. Einen Überblick über das breite Feld realisierter und geplanter Projekte bieten die EXPERIMENTDAYS 09, die Messe für Wohnkulturen und nachhaltiges Bauen. Sie findet am 03. und 04. Oktober in den Uferhallen in Berlin-Wedding statt. Über 100 Wohnprojekte, Baugemeinschaften, Architektenbüros, Netzwerke und weitere Akteure stellen sich und ihre Ansätze gemeinschaftlichen und nachhaltigen Bauens vor. Mit ihnen kann über architektonische Lösungen, innovative Konzepte und verschiedene Wege zur Realisierung von Wohnprojekten diskutiert werden.

Ergänzt wird das Programm durch Inforunden, Diskussionen zu unterschiedlichen Wohnprojekten und städtischen Themen sowie einem Kurzfilmprogramm ab 18 Uhr am Abend des Eröffnungstages. Gezeigt werden Filme zu Wohnprojekten in Berlin, Sachsen-Anhalt und Wien.

Hervorgegangen sind die EXPERIMENTDAYS aus der 2003 erstmals stattgefundenen Veranstaltung experimentcity, einer Initiative des gemeinnützigen Vereins id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit, die eine Plattform für Wohnprojekte darstellte und sich insbesondere der Frage zum Umgang mit den für Berlin charakteristischen Brachflächen widmete. Auch in diesem Jahr ist Ziel der EXPERIMENTDAYS, die Möglichkeiten der Entwicklung städtischer Freiflächen mit zukunftsorientierten und partizipativen Konzepten aufzuzeigen.

Experimentiert mit! In den Uferhallen, Sa und So 03./ 04. Oktober, UferHallen, Uferstrasse 8-11, Berlin-Wedding, U-Bhf. Pankstraße, Eintritt 5 ‚Ǩ, ermäßigt 2 ‚Ǩ

Weitere Infos zur Messe und zum Rahmenprogramm: www.experimentdays.de

Video, Film & Fotografie →

Kulturtipp – Filmreihe im Zeughauskino

Und nun der zweite Kulturtipp von urbanophil. Das Zeughauskino zeigt ab dem 04.09. im September und Oktober eine Filmreihe zum Thema Bauen und Wohnen. So heisst es in der Ankündigung:

„Architektur, Städtebau, Bauen und Wohnen. In neun Programmen mit insgesamt 23 Filmen stellt die Reihe Kunst des Dokuments rare, wegweisende oder außergewöhnliche Filme vor, in denen sich Architekturgeschichte und Filmgeschichte kreuzen. Neben den visionären Projekten etwa des Neuen Bauens und des avancierten Films der 1920er und 1930er Jahre erzählen mehrere gesellschaftskritische Filme von städtebaulichen Konzepten und ihren Auswirkungen auf das Bauen, Wohnen und Leben der Menschen.“

Die Auswahl der historischen Filme und das thematische Spektrum beeindruckt und macht diese Reihe zu einem kleinen Muss für cineastische Urbanisten.

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Schöner verstehen

Das allgemeine Architekturverständnis bestimmen weniger Architekten und ihre Fachblätter sondern Wohnzeitschriften. Das nach eigenen Angaben auflagenstärkste Magazin dieser Art in Deutschland „Schöner Wohnen“ brachte mit der Reihe „Die Psychologie des Wohnens“ wohl auch so etwas wie ihre Raumphilosophie heraus. In den 6 Teilen der Serie (kostenlos als PDF bereitgestellt) begegnen uns hauptsächlich Umweltpsychologen, Feng-Shui-Berater und Kommunikationswissenschaftler und weniger Architekten zu Themen wie Schutz und Geborgenheit, Hausbau als Beziehungstest und das Haus als Bühne für das Ego. Die Beurteilung des Sammelsuriums an Tipps und Einsichten soll jedem selbst überlassen bleiben. Sinnvoll könnte ein Blick in diese Schriften vielleicht vor einem Gespräch mit einem wohlhabenden, bildungsbürgerlichen Bauherren sein…

(„Das Ich ist nicht Herr im eigenen Haus“ sagte der große Sigmund Freud und so sah es in seinem eigenen aus. Gefunden auf londonleben)

Video, Film & Fotografie →

Leben wie ein DJ

Die Internetseite ikor.com hat eine kleine Galerie von den Wohnräumen deutscher DJs zusammengestellt. Die Bilder, die aussehen wie aus einer Publikation gescannt, lassen lediglich die Frage offen, ob in digitalen Zeiten die Masse an Platten nicht langsam der Vergangenheit angehören.

(Quelle: www.ikor.com)

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