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Schlagwort »Zivilgesellschaft«
Städtebau & Architektur →

Artikel von urbanophil in verschiedenen Sprachen

Das europäische Blogportal wikio hat den europäischen Blogspiegel E-Blogs entwickelt, welche die europäische Blogosphäre erkunden möchte, um das aktuelle Geschehen aus verschiedenen Ländern zu zeigen. So steht in der Projektbeschreibung:

Wir wollen die Inhalte der Blogosphäre über Grenzen und Sprachbarrieren hinaus verbreiten – ihnen eine europäische Dimension geben. […] Das Projekt versteht sich als ein Laboratorium, das die europäische Zivilgesellschaft widerspiegeln soll.

Dabei werden Artikel relevanter Blogs in Europa in mehrere Sprachen übersetzt, so dass diese auch in anderen Ländern gelesen werden und die europäische Blogosphäre stärker zusammenwächst. urbanophil unterstützt dieses Vorhaben und freut sich, dass nun der erste Artikel von uns nun auf italienisch veröffentlicht wurde. Die englische und französische Übersetzung werden in den nächsten Tagen folgen. In Zukunft werden in unregelmäßigen Abständen ausgewählte Beiträge vom Übersetzer-Team veröffentlicht.

Also: Spread the word!

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Das Affordable-Housing-Kit


Das Center For Urban Pedagogy (CUP) aus Brooklyn, New York hat ein Affordable-Housing-Kit entwickelt, mit dem spielerisch-grafisch der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum eines Stadtquartiers dargestellt werden kann. Ziel dieses Werkzeugs soll es sein, den Bewohnern den Prozess der Standortentscheidung und Preisgestaltung von Sozialwohnungen nachvollziehbar zu machen, um ihnen zu ermöglichen, auf Augenhöhe mit den zuständigen Behörden zu verhandeln.

Dazu hat CUP auch eine sehr interessante interaktive Karte von New York mit der Verteilung der Bewohner nach Medianeinkommen je Stadtteil angefertigt.

Dieses Video erklärt noch einmal die Funktionsweise und den Zweck des Affordable-Housing-Kits:

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

1qm Tempelhof

In der Debatte um die Nachnutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof hat sich zum 1. Jubiläum des Endes des Flugbetriebs die taz mit einem Vorschlag zum Entscheidungsprozess über die Projekte, die auf dem Gelände entstehen könnten zu Wort gemeldet.

Die Idee: Das Flugfeld misst ca. 340 Hektar, also 3,4 Mio. Quadratmeter – etwa genauso viel wie die Einwohnerzahl Berlins. Jeder Berliner sollte also über einen Quadratmeter Tempelhof entscheiden dürfen. Die Fläche, die jedem Bewohner zusteht solle dabei nicht fest verortet sein, sondern in einer Art Flächenpool zur Verfügung stehen. Will nun ein Investor oder eine Initiative ein Projekt auf der Fläche realisieren, benötigt es so viele Unterstützer, wie das Projekt Fläche beansprucht.

Für einen Fußballplatz etwa brauchte man rund 7.500 Quadratmeter – also die Unterstützung von 7.500 Berlinern. […] Für das als „Adresse für innovatives Wohnen“ vorgeschlagene „Columbia-Quartier“ am Nordrand des Areals müsste [der Senat] 105.800 Berliner begeistern.
Quelle: Geron Asmuth: Ein Quadratmeter Tempelhof für jeden. In: taz Berlin vom 29. Oktober 2009, Seite 21

Für den Diskurs über dieses Konzept und zur Frage des Umgangs mit dem Gelände allgemein hat die taz eine eigene Internetseite unter www.1qm-tempelhof.de geschaltet.

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