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Schlagwort »Zwischennutzung«
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Mit Schirm, Charme und Tadao Ando – Regionalentwicklung auf japanisch.

Art House, gestaltet von Thomas Rehberger, auf der japanischen Insel Teshima.

Art House, gestaltet von Thomas Rehberger, auf der japanischen Insel Teshima.

August. Um 6.25 geht die Fähre nach Teshima, der Tag hat seine volle Hitze bereits erreicht. 35 Grad Celsius, 100% Luftfeuchte und eine Art Brise vom Pazifik hüllen die Wartenden ein. Es stehen japanische Besucher mit hellen Strohhüten und weißen Sonnenschirmen entlang der Markierung in einer Reihe, irgendwo stehen ein paar europäische Touristen herum. Die meisten folgen dem Rat des außerordentlich detaillierten Official Guidebook der Setouchi Triennale 2016 und tragen ebenfalls Hut, Handtuch um den Nacken und Rucksack auf dem Rücken. Die weiße Fähre legt an. Es sind weniger die in der Umgebung des Fährterminals angebrachten großformatigen Fotos von Häfen aus aller Welt – kleine Vorboten der Kunst, die uns auf den Inseln erwarten sollte – als das rostig-schaukelnde Quietschen des Schiffes, das in jedem von uns eine heimatliche Hafenerinnerung weckt und den Ort internationalisiert.

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Rezension „Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“ Urban Catalyst (Hrsg.)

In letzter Zeit nimmt das Interesse am Thema „Zwischen-“ oder „Pioniernutzungen“ deutlich zu. Das zeigen die Publikationen „Urban Reset“, „Second-Hand Spaces“ und ganz frisch aus dem Druck auch die Publikation „Urban Catalyst – Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“. Urban Catalyst sind Player der ersten Stunde, die schon früh temporäre urbane Dynamiken entdeckt und wissenschaftlich, wie praktisch begleitet haben.

UC Cover

Abb.: Cover „Urban Catalyst – Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Heute: Urban Catalyst Book Launch

Urban Catalyst Book

Abb.: DOM publishers

Urban Catalyst: Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln

Buchvorstellung: um 19 Uhr, Altes Haus Ungarn, Kinosaal, Karl-Liebknecht-Straße 9, Berlin-Mitte. ARCH+ features 18: Philipp Oswalt, Klaus Overmeyer, Philipp Misselwitz im Gespräch mit Daniela Brahm und Wolfgang Kil

Zum Buch: Schneller als Stadtplaner voraussehen oder der Immobilienmarkt reagieren kann, werden Brachen und leer stehende Bauten in vielen Städten zu besonders lebendigen Orten. Hier entstehen informelle Nutzungen wie etwa Clubs und Bars, Unternehmen oder Märkte: Sie werden zu Laboratorien neuer Formen des Stadtge-brauchs, sozialer Praktiken, städtischer Ökonomien und kultureller Innovation. So werden temporär genutzte Räume nicht nur zu einer wertvollen Ressource einer lebendigen Stadt. Von hier gehen auch zentrale Impulse für neue städtische Entwicklungen aus.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

2nd hand Spaces | Konferenz und Buch

    

Die Zwischenzeitzentrale hat ein relevantes und ästhetisch gelungenes Buch herausgegeben, bei dem es um Räume geht, die auf der Basis von Zwischennutzungen entstehen.

Second hand spaces schöpfen an vakanten Orten aus der Atmosphäre, den Spuren, den Überbleibseln und der Geschichte der vorherigen Nutzung. Ihre Akteure entwickeln aus dem Ort heraus eine eigene Ästhetik, die durch Einfachheit und Improvisationen gekennzeichnet ist. Neue Ideen werden ausprobiert und Überraschungsmomente in der Stadt geschaffen.

Die 4 Zwischenzeitler haben vielfache Erfahrungen mit Zwischnutzungen, wie etwa der tollen TentstationauFauF oder dem Sproutbau gemacht. Von diesen berichten sie in dem Buch, und haben wie viele weitere wichtige Akteure eingeladen um sich diesem Phänomen zu nähern.

Um die wichtige Diskussion fortzusetzen und die partizipativen und involvierenden Möglichkeiten dieser 2nd hand spaces zu untersuchen, gibt es gleich noch einen zweitägigen Kongress dazu. „2nd hand spaces – die Nutzung vakanter Orte als partizipative Praktik“ findet am 28. und 29. Juni in Bremen statt. Hingehen!

Wer es nicht schaffen sollte, für den verlosen wir die spannende und aufschlussreiche Lektüre! Wer das Buch gewinnen möchte, schickt bitte eine Mail mit dem Stichwort „2nd hand spaces“ an: s.hoeffken(at)urbanophil.net. Wie immer wird der/die GewinnerIn in den Kommentaren bekannt gegeben und per Mail benachrichtigt. Viel Erfolg!

 

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The Putting Lot – Temporäre urbane Minigolf-Anlage

Eine Gruppe junger Architekten und Stadtplaner hat im vergangenen Herbst in Brooklyn, New York ein brachliegenden Parkplatz umgenutzt und eine urbane Minigolf-Anlage errichtet. Die Anlage mit dem Namen »The Putting Lot« besteht aus neun thematischen Löchern, die von jeweils unterschiedlichen Architekten und Künstlern entwickelt und gestaltet wurden. So wurde beispielsweise für eine Bahn der Müll, der zuvor auf dem Grundstück sich angesammelt hatte, in die Gestaltung der Bahn integriert, um den Transformationsprozess sichtbar zu machen. Auf einer weiteren Bahn mit dem Titel „The Last Gasp“ spielen die Golfer rings um ein scheinbar im Erdboden versinkendes Haus – ein Kommentar zur Gentrification, die mittlerweile von Manhattan nach Brooklyn geschwappt ist.

» Fotos von The Putting Lot

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