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Schlagwort »Zwischennutzung«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Von AAA bis ZZZ

Die Jungs vom AAA haben nun die ZZZ – ZwischenZeitZentrale – gegründet und möchten die vielerorts leer stehenden Gebäude und Brachflächen, die friedlich vor sich hinschlummern „mit neuen Ideen und Konzepten wieder wachküssen“.

Immer öfter entstehen Zwischenzeiten in Immobilien: Die vorherige Nutzung ist abgeschlossen, die neue lässt auf sich warten. Zwischennutzungen füllen diese Zeiträume mit Leben. […]  Die ZwischenZeitZentrale spürt mögliche Orte auf, berät EigentümerInnen, entwickelt mit NutzerInnen Konzepte und begleitet Zwischennutzungsprojekte.

Dabei unterstützt werden sie dabei von Sarah Oßwald, die einige als Podiumsgast  der ersten urbanoFILMS und Betreiberin der wunderschönen tentstation in Berlin kennen.

In diesem Zusammenhang sei auch auf die Konferenz zum Thema Zwischennutzungen hingewiesen, die im Mai in Bremen stattfindet.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Projektaufruf für Tempelhof freigeschaltet

Projektaufruf-Tempelhof
Auch wenn die Eigenstumsfrage zum Flughafen Tempelhof noch nicht geklärt ist und Bund und Land Berlin noch verhandeln, können Interessierte nun Projektideen für Tempelhof einreichen. Denn heute wurde die Webseite www.tempelhof-projektaufruf.de freigeschaltet, mit dem die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung „herzlich zur aktiven Beteiligung an der Entwicklung der Nachnutzung des Flughafengebäudes Tempelhof“ einlädt.

„Ziel ist es, ein Nutzungskonzept für Tempelhof für eine zeitlich befristete Zwischennutzung und eine langfristige Nachnutzung des Flughafengebäudes zu entwickeln, das am Markt orientiert ist.“

Also: Auf, auf ihr Zwischennutzer!

Kunst & Kultur →

Interview mit dem AAA zum Sproutbauprojekt


Abb. 1: Tanzcafé – auf der Dachterrasse des Sproutbau (¬© by T. Buchholz)

Im Rahmen des Projektes „Sproutbau – ein Wohnexperiment“ bewohnten während des Sommers 2007 Menschen aus verschiedensten Teilen der Welt für einen Monat ein leerstehendes Hochhaus am Rande der Hansestadt Bremen. Sie konnten in dem zum Abriss bestimmten Wohnhaus ihren „Fantasien zur individuellen Umgestaltung innerer und äußerer Wohnbereiche freien Lauf zu lassen“ – wie es auf der Projektseite heißt. Die Teilnehmenden feierten somit den Abschied von dem Gebäude.

Abb. 2: Ein leerstehendes Haus Рder Sproutbau (© by D. Schnier)

Welche Wohnutopien dabei umgesetzt wurden und wie sich das Projekt in die Umgebung integrierte, fragten wir Daniel Schnier und Oliver Hasemann, die als Mitglieder des Autonomen Architektur Ateliers (AAA) an der Projektleitung beteiligt waren.

Urbanophil: Stellt ihr euch kurz vor?

AAA: Das Autonome Architektur Atelier geht auf eine Initiative von Daniel Schnier zurück, der das Atelier Arbeitssuchender ArchitekturabsolventInnen initiierte. Ziel war es, sich ein eigenes Netzwerk zu schaffen, dass den etablierten Strukturen trotzen kann.

2006 war dann das Geburtsjahr des Autonomen Architektur Ateliers (AAA). Beteiligte waren Daniel Schnier (Dipl. Ing. Architektur FH), Oliver Hasemann (Dipl. Ing. Raumplanung) und Alexander Kutsch (Dipl. Ing. Raumplanung). Aktuell sind wir nur noch zu zweit, da Alexander das Büro verlassen hat. Es fing an mit den urbanen Spaziergängen, die insbesondere Olivers Werk waren. Und mit der Zeit haben wir unterschiedliche Projekte wie die urbanen Spaziergänge, move.it!! (Initiator Medienkünstler BNC) und eben auch Sproutbau (Initiatorin Christina Vogelsang) durchgeführt. Dabei versuchen wir, Stadterlebnisse zu vermitteln und urbane Experimentierfelder zu eröffnen.

Autonomes Architektur Atelier

Abb. 3: Das Team des AAA (v.l.n.r. A. Kutsch, O. Hasemann, D. Schnier) (© by Cathrin Eisenstein)

Wie kam es zu eurer Mitwirkung an dem Projekt Sproutbau?

Die Initiative ging von Christina Vogelsang aus, die uns bei einem unserer urbanen Spaziergänge durch die Bremer Überseestadt im Februar 2007 ansprach und fragte, ob wir nicht Lust hätten, bei dem Projekt mitzumachen. Von ihr kam die Idee, da sie schon einmal ein Hochhaus bespielt hatte. Dieses Projekt – Tenever Paradies – dauerte nur 2 Tage, Sproutbau hingegen über einen Monat. Und dafür suchte sie noch Mitstreiter. So gründete sich das TEAM N.

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Kunst & Kultur →

Bremen – mitmachen und anschauen


Aus Brachen…

Irgendwie denkt man bei Bremen zuerst an den Fussballverein und eine kleine schnarchige Stadt – zumindest ist dies das erste Klischee, was einem im Kopf herumgeistert. Schaut man aber mal genauer hin, dann fällt doch auf, dass es interessante Initiativen und Personen, Aktionen und Projekte gibt. Die wohl spannenste Aktion des letzten Jahres war das Sproutbau-Projekt (wir berichteten). Aber auch Diese Jahr gibt es auch einige spannende Projekte, die einen Blick wert sind.


.. werden „Inseln des frivolen Miteinanders“.

Zum einen ist da das Projekt B.A.L.D – Brache als lebendiges Dorf, eine „temporäre Besiedelung eines Noch-Nicht-Ortes“. In der Bremer Überseestadt, sollen „die Lücken des Masterplans“ bespielt und „auf ihnen Inseln des frivolen Miteinanders“ gegründet werden. Einen ersten Einblick gibt das Interview mit dem AAA. Zum anderen die Ausstellung „bremen 2.0 – die stadt neu denken„, die vom AnfangenNetzwerk organisiert wird (bei deren „Bremer Architektur Dialog“ immer wieder spannende Leute ihre Projekte vorstellen).

Und weil Streetart ja auch immer ein Hinweis für die Kreativität und das kulturelle Potential einer Stadt ist, hier das schöne Portal streetart-bremen.de.

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