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Fahrradstau in Kopenhagen – und in Berlin?

Wenn ein Land oder eine Kommune Radverkehr fördern möchte, bieten sich zahllose Möglichkeiten. Was nicht dazu gehört, ist die Verbreitung von Angst, aktuell die in Deutschland etwas zu beherrschende Thematik. Was möglich ist, wenn man klug Radverkehr fördert, zeigt äußerst eindrucksvoll dieses kurze Video aus Kopenhagen. Dort sind morgens auf einigen Strecken so viele Fahrradfahrer unterwegs, dass es nicht alle Wartenden über die Grünphase einer Ampel schaffen. 

In Berlin ist das zumindest noch nicht flächendeckend der Fall, allerdings dürfte jedem halbwegs aufmerksamen Menschen aufgefallen sein, dass auch in der Berliner Innenstadt die Schlangen der Radfahrer an den Ampeln immer länger werden (Gerüchten zufolge soll es ja auch Radfahrer geben, die rote Ampeln beachten). Und tatsächlich wurden uns in den letzten Monaten zwei persönliche Erfahrungsberichte übermittelt, die davon erzählten, dass man es erst mit der zweiten Grünphase über die Ampel geschafft hat, Tatorte: Großer Stern an der Siegessäule bei der morgendlichen Uni-Rush-Hour und Schönhauser Allee. Der Videobeweis und weitere Erfahrungsberichte stehen noch aus. Deshalb fragen wir mal in die Runde: Gibt es Fahrradstaus in Berlin? Hat es jemand mal erst bei der zweiten Grünphase über eine Ampel geschafft? 

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2 Kommentare
  1. Nein, 2. Grünphase nicht, aber dass die Mittelinsel zu klein ist, um ausreichend Platz für Radfahrer und Fussgänger zu bieten, kann man morgens 7.45 Uhr an der Heerstrasse auf der Höhe der S-Bahnstation betrachten. #Elternstress, da sich da die Schulwege vieler Kinder kreuzen

  2. Großes Aufstauen beobachte ich auch allmorgendlich auf der Prenzlauer Allee bergab Richtung Alexanderplatz, Ampel-Kreuzung Torstraße.

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