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Protected Intersection

Was nützen wunderbar geschützte oder abmarkierte Fahrradspuren, wenn die Kreuzungen die eigentliche Gefahrenquelle sind. Eine Lösung ist die geschützte Kreuzung, protected intersection, die der Stadtplaner Nick Falbo für einen Wettbewerb kompakt in einem Video erklärt. Er bezieht sich hierbei auf den niederländischen Fahrrad-Aktivisten Mark Wagenbuurs und sein Blog Bicycle Dutch, das definitiv auch einen Besuch lohnt.

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2 Kommentare
  1. Welcher Stadtplaner kann sich den Luxus der rechten Parkplatz-Spur leisten? Da werden doch eher mehr Fahrspuren realisiert.

  2. Dass sieht ja nach einer durchaus schicken Lösung aus. Allerdings macht es mich immer wieder stuzig, wie jede Verkehrsart für sich gerne immer wieder die maximale Fläche herausschlagen möchte (Fahrräder sind hier nicht die an erster Stelle, aber langsam doch die an zweiter).
    Sicherlich lassen sich in Städten in denen sich immer wieder ähnliche Kreuzungs-Situationen wiederholen (Bsp New York oder Buenos Aires) auf dieser Grundlage gute Prototypen entwickeln oder man kann in Neubaugebieten diese Entwurfparameter verwenden.
    Aber es bleibt doch das Grundproblem, dass für perfekt getrennte Verkehrswege eigentlich kein Platz in der gebauten Stadt bleibt (bsp. 2x6m in der Breite Sichtfläche). In der Animation ist dies ganz gut an der unten links dargestellten Strassenecke zu erkennen, hier bleibt kaum noch Platz für wartende und passierende Fußgänger. Wir kommen eben auch unserem so gern verfolgten Ziel einer lebenswerten und nachhaltigen Stadt kaum näher wenn wir immer noch jeglichen Strassen-Raum dem fließenden oder ruhendem Verkehr widmen. Wenn es kein Autoverkehr ist, dann Fahrradverkehr.
    Eher die Prinzipien langsames Fahren plus konfrontation mit Konflikten erhöht die Sicherheit ungemein, abgesehen dazu auch das Erleben. Daneben würde dies auch über lang die Stadt der kurzen Wege praktisch (schmerzhaft) unterstützen. Die Konzepte liegen auf dem Tisch. Auch wenn es auch nicht immer gleich die völlig ungewidmete Betonpflasterfläche gemäß dem Shared Space sein muß (und sollte) – auch gibt es in Vergangheit und Gegenwart (in der großen oder kleinen Stadt) zahlreiche gelungener Beispiele, die wir angesichts unserer Rahmenparameterplichten kaum schätzen können. Auch spricht natürlich weiterhin nichts gegen speziell gewidmete Korridore, die ein schnelleres durchfahren der dichten Räume ermöglichen.
    Sprich in einem Satz: 30km/h als Richtgeschwindigkeit in Ortschaften

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