Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Einzelansicht
Urbane Mobilität →

Protest und Infrastruktur: Die Geschichte des Radfahrens in den Niederlanden

Grandioses Video, dass ganz wunderbar erklärt, wie in den Niederlanden schon früh begonnen wurde, gegen die autogerechte Stadtplanung und die Folgen der zunehmenden Motorisierung zu protestieren und zu handeln. Grund für die Proteste waren unter anderem mehr als 400 im Straßenverkehr getötete Kinder in den 1970er Jahren. Dieser Wert lag im Jahr 2010 bei 14! Insbesondere im Zuge der deutschen „Helmpflicht-Debatte“ veranschaulicht das Video ganz wunderbar, wie mit entsprechendem politischen Willen und guter Infrastruktur sichere Verkehrsbedingungen geschaffen werden können. Nach dem Anschauen dieses Videos wirken die Forderungen von Minster Ramsauer geradezu absurd.

Via: Münchenierung

Metadaten


3 Kommentare
  1. Wieder einmal in gutes Beispiel dafür, wie sinnvolle Stadtplanung mit Weitsicht Erfolg bringen kann. Man sollte aber nicht vergessen, dass es sehr Angenehm ist, in den Niederlanden Fahrrad zu fahren, da man kaum große Steigungen überwinden muss.

    Gruß

  2. das hat mit den nicht vorhandenen Steigungen meiner ansicht nach eher wenig zu tun. Es gibt genug flache Städte und Länder, wo kaum Rad gefahren wird. Das ist lediglich ein begünstigender Faktor, der mit zunehmender Marktdurchdringung von Elektrofahrrädern immer unwichtiger wird. Interessant ist in diesem Zusammenhang aber, dass die Niederlande auch noch das Land sind, wo die Elektroräder den höchsten Anteil beim Neuverkauf haben…

  3. […] Höhe. Das e-bike wurde von den Verkehrsplanern zum Problem erklärt. Der Kampf um die Straße (wie schon erlebt in Europa) zwischen den Autos, den Elektrofahrrädern, den normalen Fahrrädern und Mopeds (LPG/Elektro) […]

Kommentar verfassen

Themen