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Urbane Mobilität →

Sightjoggen oder promenieren?

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Joggen vor der Kulisse New Yorks (Fotograf: Lab2112)

Städte entdecken wir auf die unterschiedlichste Art und Weise. Mit Reiseführern, Hop-on-Hop-of-Bussen, klassischen Stadtführungen oder aber einem Rundblick von oben kommen wir den Städte näher. Spaziergangsforscher bringen uns an die verrücktesten Orte und lehren uns „das konzentrierte und bewusste Wahrnehmen unserer Umwelt (Wikipedia)“ im Rahmen von Spaziergängen, „da Raum letztlich nur durch die eigene körperliche Bewegung durch denselben erfahrbar ist“. Das Sightjogging dürfte den Spaziergangswissenschaftler deshalb nicht gefallen, denn hier wird Stadt im Zeitraffer entdeckt und gleichzeitig mit einer zusätzlichen Funktion belegt: Verbindung von Fitness und Bildung für Menschen mit wenig Zeit. Sightjogging wird bereits in vielen Städte angeboten: Rom, Frankfurt, Berlin, Barcelona, Mainz sind nur einige Städte, die man nach einer kurze Suche bei google findet. Bereits die Süddeutsche berichtete über das Sightjogging und auch dem Stern war es ein Artikel wert. Sightjogging erlaubt es dem gestressten Banker oder Unternehmensberater, in aller Frühe mit einem geschulten Guide die Stadt zu erlaufen um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gezeigt zu bekommen und gleichzeitig noch etwas für die Fitness zu tun. Alleine oder in kleineren Gruppen führt der Guide in schnellem Tempo durch die Stadt. Auch Marathon-Läufer suchen sich ihre Startstädte u.a. danach aus, ob sie an schönen Sehenswürdigkeiten vorbei führen. Der Sport hält Einzug in die Stadt! Bei der Imbissbudentour am Samstag kann man sich die Kombination mit Sport allerdings nur schwerlich vorstellen…

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2 Kommentare
  1. Und noch ein kleiner Tip für Berlin: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/berlin_move/de/laufstrecken/.

  2. Ich finde Sightrunning gut. Es gibt Tage, da hat man nicht die Zeit, sich was anzusehen. Und man kann nicht trainieren – weil man in anderen Städten beruflich oder privat unterwegs ist.
    Und da macht diese Fortbewegung Sinn. Aber es ist natürlich nur eine Nische. Im Urlaub, Freizeit o.ä. ist es Quatsch. Weil natürlich auch was verloren geht.
    Aber ich habe in letzter Zeit mehrere Städte erlaufen – Salzburg, Burghausen, Kempten – und es war erholsam, interessant und inspirierend zugleich. Es kann auch ein egute Basis für weitere Bescuhe sein.

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