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Metasprache des Raums

 

Esckhard Schulze Fielitz, Raumstadt, 1959

Metasprache des Raums – so der Titel des neu erschienenen Buchs zu Eckhard Schulze-Fielitz. Und tatsächlich scheint die Stukturierung des Raumes entlang unsichtbarer geometrischen Linien als das verbindende Element im Werk des 1929 in Stettin geborenen Architekten: vom frühen Erfolg des Landeshauses in Köln über seine abstrakten Raumstudien und im Luftraum angesiedelten Städte in den Sechziger Jahren bis hin zur Siedlung Ach, der, so Schulze-Fielitz, „gelandeten Raumstadt“.

Anhand von kommentiertem Quellenmaterial stellt der ob seines Formats beinahe erschlagende Band dieses Werk mit bestechend schönen Illustrationen vor und macht übergreifende Zusammenhänge sichtbar. Da übersieht man dann vielleicht, dass die Protagonisten des Bandes ganz in Analogie zum auch hier fleißig interviewenden HUO auf ihre Initialen verkürzt werden.

Der Band ist zudem eine weitere Hommage an den visionären Elan der Sechziger Jahre, als Schulze Fielitz sich für eine mobilere, anpassbare Architektur einsetzte. Wolfgang Fiel, Herausgeber des Bandes, knüpft mit dem Trio tat ort aus Wien durch mobile Aktionen im urbanen Raum an diese Tradition an, zuletzt auch einige Male in Berlin.

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