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Digitalisierungsstrategie für Berlin: souverän, nachhaltig und gemeinwohlorientiert

Für Kurzentschlossene: Das Bündnis digitale Stadt Berlin lädt heute Abend (11.12.2019) zu einer Informations- und Vernetzungsveranstaltung ins CityLAB Berlin ein. Unter dem Titel „Digitalisierungsstrategie für Berlin: souverän, nachhaltig und gemeinwohlorientiert“ gibt es Informationen zum aktuellen Stand der Berliner Digitalisierungsstrategie sowie eine Paneldiskussion zur öffentlichen digitalen Infrastruktur in der Stadt.

Mehr Infos in der Einladung oder unter: https://digitalesberlin.info

Die offizielle Einladung vom Bündnis digitale Stadt Berlin
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Rezension: Ein Radentscheid als Weihnachtsgeschenk

Falls es zu Weihnachten revolutionäre Literatur sein soll: 2 Bücher zur Radentscheid-Bewegung

Die Frage steht mal wieder im Raum: Was zu Weihnachten verschenken? Die urbanophile Idee für schönere Städte lautet: Verschenke einen Radentscheid! Oder vielleicht sogar zwei und zwar als Buch! 2019 sind zwei Bücher zur deutschen Radentscheid-Bewegung erschienen und die taugen beide ziemlich gut als inspirierende Revolutions-Lektüre für die ruhigen Tage: 

Die Weihnachtsüberraschung 2015 für die Berliner Politik: Der Berliner Volksentscheid Fahrrad

Der Radentscheid als Weihnachtsgeschenk, das ist auch eine schöne Analogie zur Enstehung der Radentscheid-Bewegung. Denn aus einer lokalen Idee vor vier Jahren, viel Engagement (und der Wut) von ein paar engagierten Berlinerinnen und Berlinern ist mittlerweile nicht nur Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz geworden, sondern eine deutschlandweite Bewegung. Mitten in die Weihnachtszeit 2015 sickerte die Nachricht in den Berliner Politikbetrieb und erwischte den damaligen Senator Geisel auf dem völlig falschen Fuß: “Ich vermute, dass so ein Volksbegehren nicht erfolgreich ist.” ließ er sich in einem der ersten Interviews zum Volksentscheid Fahrrad zitieren.

Ein paar Zahlen zur Radentscheid-Bewegung

Wie unglaublich falsch Senator Geisel mit dieser Einschätzung gelegen hat, lässt sich mit einigen spektakulären Zahlen zeigen. Denn der Berliner Volksentscheid Fahrrad hat nicht nur die lokale Verkehrspolitik verändert: 

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Endlich! ICC ist Denkmal

Soeben gab das Landesdenkmalamt Berlin bekannt, dass das ICC (Schüler/Schüler-Witte, 1975-1979) nun in die Berliner Denkmalliste eingetragen ist. Endlich, sagt urbanophil, und wir stimmen dem Kultursenator Klaus Lederer vollkommen zu: „Das ICC ist ein Wahrzeichen von Berlin, (…) einer der wichtigsten deutschen Bauten der Nachkriegszeit.“ 

Landeskonservator Christoph Rauhut blickt in die Zukunft: „Mit der Unterschutzstellung schaffen wir für die kommenden Abstimmungsrunden für alle Beteiligten Rechts- und Planungssicherheit. Wir werden uns dafür einsetzen, dass das ICC als Gesamtkunstwerk erhalten bleibt.“

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Offener Brief zum Erhalt des Experimentalbaus „Pylonen-Hängedach“ am Chemnitzer Busbahnhof

Omnibusbahnhof Chemnitz, August 2019 (Foto: Ernesto Uhlmann)

Mit Sorge beobachtet die Initiative Kerberos die Planungen zur substanzgefährdenden Translokation des denkmalgeschützten Busbahnhofs in Chemnitz.

Sie hat daher einen offenen Brief an

Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister des Innern
Alf Furkert, Sächsischer Landeskonservator
Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz
Michael Stötzer, Baubürgermeister der Stadt Chemnitz 
Thomas Morgenstern, Leiter Untere Denkmalschutzbehörde Chemnitz
Mathias Frey, Vorsitzender des Aufsichtsrates Regionalverkehr Erzgebirge
Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der Technischen Universität Chemnitz

geschrieben. Zahlreiche Expert*innen aus Wissenschaft und Denkmalpflege haben als Erstunterzeichner*innen mitgezeichnet. Im Kern des Briefes steht die Anregung, die Planungen zum Busbahnhof Chemnitz nochmals intensiv zu prüfen.

urbanophil veröffentlicht hier den kompletten Wortlaut des Briefes. Als PDF kann der Brief hier heruntergeladen werden.

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Die Anfänge der Städtebauförderung – Zeitzeugen im Gespräch

Die Städtebauförderung ist eines der zentralen Instrumente der Stadtentwicklungspolitik in Deutschland. Ihre Anfänge liegen in den 1960er Jahren, 1971 wurde dann das Städtebauförderungsgesetz verabschiedet. 2021 wird es 50 Jahre alt – Anlass für einen Rückblick!

Zu den Anfängen der Städtebauförderung findet am Donnerstag, 27.6.2019 im „bauhaus reuse“ auf dem Ernst-Reuter-Platz in Berlin eine Podiumsdiskussion mit fünf Zeitzeugen statt.

Mit Dr. hc Christiane Thalgott, Heinrich Suhr,  Prof. i.R. Christian Kopetzki, Theodor Winters und Julius Ehlers kommen Protagonisten zusammen, die an der Entwicklung des Gesetzes und ersten praktischen Umsetzung der Städtebauförderung mitwirkten. Rückblickend berichten sie von den damaligen Herausforderungen für die Stadterneuerung und ihren Erfahrungen mit dem neuen Instrumentarium.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars Bestandsentwicklung von Prof. Elke Pahl-Weber, Institut für Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin statt.

Eckdaten:

Beginn der Städtebauförderung in Deutschland – Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen
Wann: Donnerstag, 27.6.2019, 11-13:30 Uhr
Wo: bauhaus reuse, Ernst-Reuter-Platz (Mittelinsel), Berlin,
Zugang: Erreichbar über U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz, Ausgang Mittelinsel

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