Suchergebnisse für:

Vereine Palast Jetzt Screenshot der Internsetsesite

palast.jetzt

Ganz ohne Nostalgie, sachlich, ironisch und in der erinnerungspolitischen Intention bitterernst: Pünktlich zur Eröffnung des Humboldt-Forums ging die Homepage des Vereins palast.jetzt e.V. online. Der Verein möchte "dazu beitragen, dass die konfliktive Geschichte in der Berliner Mitte präsent bleibt und verhindern, dass mit der Fertigstellung der Schlossbaustelle eine jahrzehntelange Debatte vermeintlich endet." Ziel ist laut Satzung der Neubau des Palasts der Republik. In einem Fünf-Punkte-Plan stellt die Initiative aus Künstler:innen, Architekt:innen, Denkmalpfleger:innen und Kulturschaffenden ihr Vorgehen zur Verwirklichung dieses Ziels vor. Logisch, da bietet sich Copy&Paste mehr als an. Denn die Schlossherren haben ja Stück für Stück vorgemacht, wie man...

Adventskalender Tag 19: Die Bethlehemskirche in Berlin

"Zu Bethlehem geboren…" - eine hoffentlich dauerhafte Erinnerung an das barocke Berlin. Man kann sich trefflich darüber streiten, wieviel vom barocken Berlin eigentlich übrig geblieben ist. Der Bauboom des 19. Jahrhunderts, die Beschädigungen und Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und natürlich die im Westen und Osten von den jeweiligen Ideologien geprägte Wiederaufbauzeit haben die Bausubstanz und Ausstattungen des 16. bis mittleren 18. Jahrhunderts jedenfalls ziemlich dezimiert. Gewiss, da steht das Brandenburger Tor, an der Prachtstraße unter den Linden gibt es die berühmte Königliche Bibliothek, das Zeughaus ist da, die Kirchen am Gendarmenmarkt, die Sophienkirche überdies, in Charlottenburg das Schloss - um...

Stadtentwicklung: Berlin sieht schwarz-rot

Von Gastautor Aljoscha Hofmann, Think Berl!n Acht Monate nach der Wahl in Berlin sind immer noch viele Fragen zur Stadtentwicklungspolitik Berlins offen. Einen neuen Anstoß für eine breitere Diskussion über die Berliner Stadtentwicklung soll der Auftakt der Reihe „Stadtpolitik trifft Stadtforschung. Dialoge zur Stadtentwicklung an der TU Berlin“ mit dem Thema: „Stadtentwicklung: Berlin sieht schwarz-rot“ am 18.04.2012 geben. „Ist Stadtentwicklung nach der Wahl egal?“ war bereits die Frage der am 06. Mai 2011 von Think Berl!n plus veranstalteten Tagung in Berlin. Ein Grund dafür war die Beobachtung, dass Stadtentwicklung, vier Monate vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September...

ZDF-Beitrag: Der Palast des Luxus auf dem Schlossplatz

In den mehr als fünf Jahren von urbanophil taucht ein bestimmter Ort immer wieder in den Beiträgen auf: Der Schlossplatz in Berlin. Zu Beginn lag der Fokus der Beiträge noch auf dem Palast der Republik, mittlerweile auf den ersten Anzeichen des Schlosses. Zukünftig wird es hoffentlich auch um das Nutzungskonzept des Humboldt-Forums gehen, darüber wurde und wird in dieser fast vollständig städtebaulich geprägten Debatte fast gar nicht debattiert. Vielleicht sind die Debatten um das richtige Nutzungskonzept aber auch gar nicht notwendig. Ein Team der ZDF-Sendung Aspekte hat jedenfalls in die Zukunft geschaut und einen ziemlich unterhaltsamen Beitrag gedreht. 2017, das Geld ist alle und da kommt...

Mehr Herz für den Schlossplatz!

In den letzten Wochen wurde viel über das Wetter geklagt: "Achtung Sondermeldung, die Jahreszeiten werden umbenannt: Frühling, Scheiße, Herbst und Winter" hieß es mitunter... Dabei können Spaziergänge im strömenden Regen zur Klärung von unruhigen Gedanken beitragen und vor allem freut sich die Natur. Berlin's Parks (und bestimmt nicht nur die) erstrahlen dieser Tage in einem so erfrischendem Grün, wie man es selten erlebt hat im August. Aus diesem Grund kommt derzeit auch eine der schönsten und schlichtesten urbanen Interventionen Berlin's besonders gut zur Geltung: Das Herz auf dem Schlossplatz! Ein Herz im Herzen Berlins. Ein Herz aus purer Natur, Guerilla...

Es wird Gras über die Sache wachsen…

Der Bau des Berliner Stadtschlosses ist heute von der schwarz-gelben Bundesregierung bis auf das Jahr 2014 verschoben worden. "Wir haben für die Jahre 2011 bis 2013 keine Mittel eingestellt", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Bereits im Jahr 2013 wird neu gewählt und unter einer neuen Regierung dürfte das Projekt wohl erneut auf den Prüfstand geraten, die tatsächliche Realisierung steht damit wohl auf einem recht unsicheren Fundament. Die Taz titelt schon: "Merkel sprengt das Stadtschloss". Philipp Oswalt, Bauhaus-Direktor und langjähriger Kritiker des Projekts, äußerte sich im Tagesspiegel wie folgt: „Das ist ein spätes Eingeständnis, dass ein politisch gewolltes Projekt bei der Bevölkerung keine...

Neues vom Schlossplatz…

Frühling in Berlin. Frühling auch auf dem Schlossplatz, wo der Rasen der Republik erneut ein kräftiges Zwischengrün annimmt. Archäologen suchen in alten Kellern nach Originalem, während in der nun fertig gestellten Humboldt-Box die gewünschte Kopie gepriesen wird. Auf dessen Ostseite bewirbt Audi unzeitgemäße fossile Mobilität, während sich davor Radfahrer an der komfortablen, hölzernen Wegeverbindung zwischen Breiter Straße und Unter den Linden erfreuen (keine Schlaglöcher!). Beim Vorbeifahren ertönt hier fiepende Klangkunst, finanziert mit österreichischem Geld. Es gibt Menschen, die derartige Geräusche für einen Tinitus halten. Schön ist immer noch der Rundum-Blick, manch einem gefällt er, andere verspüren ein starkes Verlangen nach...

Von penetranten Türmen und Sinnstiftung

Am Freitag, 27. Nov 2009 fand im Neuen Stadthaus der Workshop "Wie weiter zwischen Spreeinsel und Alexanderplatz" statt. Eingeladen hatte die Hermann-Henselmann-Stiftung in Kooperation mit Helle Panke und der Rosa-Luxemburg-Stiftung, sowie des kommunalpolitischen Forums. Dem Workshop gehen mehrere Veranstaltungen voraus, die sich dem Gebiet widmen. Auftakt war ein Informationsabend im Juli, zu dem die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher geladen hatte. Ziel der losen aber regelmäßigen Veranstaltungsreihe ist es, eine öffentliche, breite und möglichst konstruktive Debatte um die Gestaltung des Areals zwischen Alex, Spree, Rathaus und Dom-Aquarée anzustoßen und zu fördern. Hintergrund für die Thematisierung sind dreierlei: Erstens ist in diesem Sommer...

Anwesende Abwesenheit

Ein Spaziergang durch die Innenstadt lohnt auch im November: Die Humboldt-Box probiert das zukünftige Kleidchen des Humboldt-Forums an, die Kunsthalle spielt Volkspalast (und fühlt sich in dieser Verkleidung scheinbar wenig wohl, denn auf der Rückseite kommt schon wieder die Wolke durch.) Sehenswert sind derzeit auch die erwartungsgemäß akribisch ausgeführten aber wenig spektakulären archäologischen Grabungen auf dem Marx-Engels-Forum und vor dem Roten Rathaus sowie die Rückseite der Humboldt-Box. Dort präsentiert das zukünftige Schloß auch seine zukünftige Umfeldgestaltung. Interessanterweise soll wohl ein Parkplatz auf dem Platz zwischen Schloß und der Straße Unter den Linden entstehen. Bleibt zu hoffen, dass es sich dabei...

Zuverlässiger Architekt für Berliner Schloss gesucht!

Mitglieder von Urbanophil wussten es schon im Dezember, als die Schlossentwürfe vorgestellt wurden... Vor ein paar Tagen gab es erfreuliche Nachrichten durch das Kartellamt. Dieses hat den Vertrag zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses zwischen dem italienischen Architekten Franco Stella und dem BBR für nichtig erklärt. Geklagt hatte der Architekt Hans Kollhoff, der im Wettbewerb lediglich Dritter geworden war. Grund für die Klage war, dass Stella sehr wahrscheinlich die Teilnahmebedingungen nicht erfüllt hat (bzgl. Mitarbeiter und Umsatz) und stattdessen zwei große Architekturbüros als "Subunternehmer" (Stella) beschäftigt hat. Diese Architekturbüros - die bekannten Gerkan, Marg und Partner (gmp) und Hilmer, Sattler und...